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Berliner Roman (Arbeitstitel)

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Von Nico

Wollte nur mal fragen, ob der Beginn Lust auf das weiterlesen macht:

Schüsse durchbrachen die Stille des Nachmittags an der neuen Grenzmauer, welche die Stadt in Ost und West teilte.
Den ganzen Tag hatte es geregnet, erst vor zwei Stunden kam die Sonne hervor und schien über die Stadt, wie es im Berliner Mai die Regel war. Der Asphalt war bereits trocken, die Grasflächen noch feucht, der Dreck auf den Baustellen der reinste Schlamm.
Vier Personen waren zugegen. Ein Mann auf der Westseite, welcher auf die Mauer zu rannte. Auf der Ostseite ein junger kreidebleicher Grenzsoldat hinter dem sein Befehlshaber stand und ein junger Flüchtling, dessen auf der Mauer verkrampfte Hände sich lösten.
Nach den Schüssen wurde es wieder still, eine sehr unangenehme Stille. Doch in den Köpfen zweier Anwesender hallten sie weiter, bei einem bis heute, beim anderen bis zu seinem Tode.

 

Seiten: 1
Autor des Artikels Veröffentlicht Aktualisiert Views
Nico 24.09.2017 21:55 29.11.2017 00:40 10
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