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Am Fuße der Treppe - Rückblick 10

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Von Varia-Bel

- 10 -

Alles wie immer



Es ist Freitag Abend. Von unten aus dem Wohnzimmer dröhnt laute Musik bis zu mir unters Dach. Der klägliche Versuch, mich mit einem Spiel auf der Playstation abzulenken ist ebenso kläglich gescheitert und so landet der Controler nach einer Weile wieder auf seinem angestammten Platz neben dem Bücherregal. Diese Wochenenden sind zum kotzen. Die, an denen meine Mum mit ihren Freunden feiert. Also nahezu jedes.
Es ist immer derselbe Ablauf - eine handvoll Leute trudelt bei uns ein, sie trinken, lachen, ergötzen sich an der, mit dem steigenden Alkoholpegel, lauter werdenden Musik. Und irgendwann bestellen sie sich ein Taxi und fahren in die Stadt. Wenn ich Glück habe geschieht all dies ohne nennenswerte Zwischenfälle. Es ist selten, dass das Glück auf meiner Seite ist.
Es vergeht noch eine knappe halbe Stunde, in der ich reg- und antriebslos auf meinem Bett liege und durch das Dachfenster hinaus in den Nachthimmel starre. Die einzigen, wenigen Gedanken, die mich dabei streifen, sind die an John. Das war zu erwarten. Mister John Doe entpuppt sich allmählich als so etwas wie ein kleiner Lichtblick. So ungern ich es mir auch eingestehen will. Ich fange an, mich an ihn zu gewöhnen. Es ist jedoch zweifelhaft, ob das wirklich eine so gute Sache ist. Denn ich weiß, warum ich mich nicht an jemanden gewöhnen sollte. Warum ich es nicht will. Warum ich mich mit aller Macht dagegen wehre, Sympathien bei den Menschen zu erwecken oder ihnen zu gefallen. Jemanden näher an mich heran zu lassen, als es unbedingt nötig ist. Denn jeder Mensch, an den man sich einmal gewöhnt hat, hinterlässt eine tiefe Narbe, wenn er geht. Und irgendwann gehen sie alle. Bis nichts mehr von dem Menschen übrig ist, der man einmal war oder sein wollte.
Aber nicht immer ist es nur das Verschwinden eines Menschen, das einen anderen kaputt machen kann. Manchmal reicht dafür schon seine bloße Anwesenheit. Die Dinge, die er jemandem erzählt. Die er jemandem antut.
Vielleicht ist das sogar schlimmer als das Verschwinden.
Ich sehe einen in unserer Atmopshäre verglühenden Meteor. Wie ein Staubflusen, der über einen schwarzen Teppich fegt. Die Dachluke öffnet sich im nahezu selben Augenblick. Mir schnürt sich die Kehle zu. Nein. Ich wünsche mir nichts von zufällig vorbei fliegenden Himmelskörpern. Besonders wünsche ich es nicht, von den Menschen beachtet zu werden. Nicht jetzt. Nicht so.
Es läuft mir heiß und kalt den Rücken runter, als ich höre, wie die Person auf der Treppe die letzten Stufen hinauf wankt. Nach dem obersten Geländer greift und sich in mein Zimmer hievt.
"Wir wollen gleich los, Nick. Du hast dich heute gar nicht blicken lassen. Komm doch noch eben mit runter und sag Tschüss." Meine Mum steht zwischen meinem Kleiderschrank und dem Stützbalken. Sie muss sich an Letzterem festhalten, um ihr Gleichgewicht zu kontrollieren.
Ich setze mich auf, mustere sie ausdruckslos und zucke mit den Schultern. "Warum sollte ich?"
"Karin und Silvia haben nach dir gefragt." Es klingt nicht wie eine beiläufige Bemerkung. Oder wie eine Bitte. Meine Ohren dröhnen, rauschen. In wenigen Minuten bin ich wieder allein. Es kostet mich nur den Aufwand, mit nach unten zu gehen, um zu verhindern, dass aus den Minuten eine weitere Stunde wird. Bleibe ich in meinem Zimmer verlagern sie ihre Feier ansonsten spontan zu mir nach oben. Wieso ignorieren sie mich nicht einfach?
"Ist gut, ich komme.", murre ich ihr entgegen. Sie bleibt wie angewurzelt stehen, sieht mich auffordernd an. "Sofort." , versichere ich noch einmal mit etwas mehr Nachdruck. Meine Mum versteht den Wink und geht wieder hinunter. Es folgt ein Ruf des Triumphes, als sie es den anderen mitteilt. Das Dröhnen und Rauschen verlagert sich in meine Schläfen, ein dumpfer Druck entsteht.
Auf dem Weg zur Treppe fällt mein Blick auf den The Cure Leadsänger Robert Smith, der mir von meinem Schreibtischstuhl aus entgegenstarrt. Kurzerhand fingere ich das Sweatshirt von der Stuhllehne und ziehe es mir über. Es reicht, wenn sie mein Feilchen und den blauen Fleck am Kinn sehen, da muss ich ihnen nicht auch noch meine zerschundenen Arme präsentieren. Auch wenn ich mittlerweile behaupten könnte, die Katze sei Schuld. Wäre nicht das erste Mal. Es ist eine reine Sicherheitsmaßnahme.
Der widerliche Gestank zu vieler Gerüche weht mir auf der Treppe entgegen. Schwabbt mir wie eine wabernde Wolke ins Gesicht und krabbelt meine Nase hinauf wie ein unerwünschter Parasit. Zigarettenqualm, vermischt mit menschlichen Ausdünstungen aus Alkohol, Schweiß und billigem Parfüm. Der Gestank von zu vielen Menschen auf der Suche nach schnellem, bedeutungslosem Sex, bevor der Kater ihnen am nächsten Morgen Reue schenkt. Sowie das ständige Verfluchen des ach so bösen Alkohols, den sie niemals wieder anfassen wollen, nur um es eine Woche später dann doch zu tun.
Menschen sind verdammungswürdige Kreaturen.
"Da ist er ja!", höre ich Karin rufen, gefolgt von ausschweifenden Jubellauten, denen sich Silvia, Norman und meine Mum anschließen. Der einzige Gast, der nicht so überschwänglich reagiert ist Frank. Der Mittvierziger, mit seinen nach hinten gegelten, sich bereits grau verfärbenden Haaren und dem legeren Outfit, von dem er glaubt, es ließe ihn jung wirken, sitzt auf der Couch und leert sein Glas. Sein abschätzender Blick ruht auf mir wie der eines Bluthundes. Tastet mich Millimeter um Millimeter ab. Ein kurzes Nicken in seine Richtung, mehr Aufmerksamkeit bekommt er von mir nicht.
Wie eine Puppe, die an unsichtbaren Fäden hängt, überwinde ich den Weg durch das chaotisch anmutende Wohnzimmer, begrüße Karin und Silvia mit einer kurzen Umarmung und Norman mit einem Handschlag. Es würde mich wesentlich mehr Überwindung kosten, würde mein kleiner Psychoth mir nicht dabei helfen, diese gezwungene Zwischenmenschlichkeit zuzulassen.
Normal wirken. Niemanden merken lassen, wie die Haut selbst unter der Kleidung an den Stellen zu jucken beginnt, wo sie eben berührt wurde. Die Handflächen unauffällig an der Hose abwischen. Atmen. Nicht ersticken, weil du keine Luft mehr holst. Atme, verdammt!
Es ist beinahe mehr als ich bewerkstelligen kann, doch die Tantren, die ich mir selbst vorbete, helfen. Der Kreislauf des sich ständigen Wiederholens. Die Routine. Ich kenne diese Menschen lange genug, um so zu tun, als wäre ich normal. Lediglich ein etwas eigenwilliger Teenager vielleicht. Als wäre da nicht ständig diese Stimme, die mich wissen lässt, wie egal ich ihnen wirklich bin und wie sie mich belügen. Die mich dazu auffordert, die Klappe zu halten, keine Schwächen zu zeigen. Früher musste er sich dafür richtig ins Zeug legen. Mittlerweile sind es nur noch beiläufig fallende Kommentare, irgendwo am Rande meines Unterbewusstseins.
Ich schenke ihnen ein paar Minuten belangloser Konversation, welche meinerseits hauptsächlich daraus besteht, ihre Bemerkungen wegzunicken. Dann wende ich mich ab, suche das Badezimmer auf. Entledige mich meines Shirts und stelle das Wasser an, um mir den Oberkörper zu waschen. Etwas flüchtiger als sonst, doch mir ist bewusst, dass ich diese Prozedur in wenigen Minuten sowieso wiederholen muss. Allein, weil ich die selbe Kleidung von eben wieder anziehen muss, da es sonst auffallen würde.
Meine Hände klammern sich haltsuchend an den Rand des Waschbeckens und das stete Rauschen des Wassers übertönt nur bedingt die fahrigen Gedanken, die mir durch den Kopf schießen. Ich vermeide es, in den Spiegel zu sehen. Mein eigenes Antlitz zu betrachten. Ich kann diesen Anblick nicht leiden. Löse meinen Griff, trockne mich ab und ziehe mich wieder an.
Vor der Tür, den Henkel bereits umklammert, bleibe ich noch einmal stehen. Lausche. Jemand steht auf der anderen Seite im Flur und wartet. Ich kann hören, wie er atmet. Spüre die aufgewühlte Anspannung und Aggression, die von ihm ausgeht.
"Was willst du?", zische ich Frank entgegen, während ich die Tür mit einem Ruck öffne. Er scheint wenig überrascht darüber zu sein. Sein grau meliertes Shirt unter dem offenen, schwarzen Hemd spannt sich über die durchtrainierte Brust, als er seine Arme davor verschränkt. Mich mustert, als sei ich für ihn nur ein in die Enge getriebenes Tier, das es zu kontrollieren gilt.
"Wer war das?" Seine rauchige Stimme hallt in meinen Ohren wieder, verschafft mir einen leisen Thrill. Für einen kurzen Moment existieren nur diese Stimme und der gefährliche Blick. Mir ist klar, worauf er anspielt.
"Das Ergebnis einer Meinungsverschiedenheit. Ich wüsste nicht, was es dich zu interessieren hat."
Ich habe den Satz kaum beendet, da packt er meine Handgelenke. Dreht mich mit Leichtigkeit um die eigene Achse und drückt mich gegen die nächstbeste Wand. Der stechende Schmerz meiner Arme, die er gegen meinen Rücken presst, jagt mir wie ein Blitz durch die Muskeln, die sich schlagartig anspannen und es mich noch intensiver spüren lassen. Es fühlt sich gut an. So falsch. Ich hasse ihn dafür, dass er mich etwas derartiges empfinden lässt. Hasse mich selbst dafür, dass ich überhaupt darauf reagiere.
"Pass lieber auf, dass wir beide nicht mal eine Meinungsverschiedenheit haben, Kleiner.", presst Frank zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor und ich spüre seinen alkoholbehangenen Atem an meinem Ohr. Er verstärkt den Druck auf meine Arme, will seinen Worten mehr Nachdruck verleihen. Ich muss dem Drang widerstehen, meinen Kopf zurück zu reißen und ihm das Nasenbein zu brechen. "Ständig sorgst du für Ärger und bereitest deiner Mutter Sorgen. Das werde ich nicht mehr länger mit ansehen, hast du das kapiert?"
Es fällt mir schwer, mir das Lachen zu verkneifen. Ich weiß, dass meiner Mum die neuen Blessuren nicht einmal aufgefallen sind. Sie sieht zu selten so genau hin, dass es ihr überhaupt möglich wäre, derlei Dinge zu bemerken. Zudem ist unser Verhältnis zwar ein schwieriges, aber wenn ich eines mit Gewissheit sagen kann, dann dass sie noch nie mit Frank über mich gesprochen hat. Es ist nur ein wunderbarer Vorwand für ihn, seine angestauten Aggressionen an jemandem auszulassen.
"Du machst dir um die falsche Frau Sorgen, Frank. Wie wär's wenn du dich mal bei deiner so ins Zeug legen würdest?" Meine Worte treffen ihr Ziel. Ich spüre es, da der Druck für einen winzigen Moment etwas nachlässt. Er versucht es zu überspielen, indem er mich ein weiteres Mal herumwirbelt. Seine Hand packt mein Kinn, zwingt mich, ihm in die Augen zu sehen. Dazu braucht er mich nicht zwingen. Vor einem reudigen Hund wie ihm, der seine Frau mit allem betrügt, was nicht bei 3 die Flucht ergriffen hat, habe ich nichts zu verbergen. Frank scheint genau das in meinem Blick zu erkennen, jedenfalls habe ich den Eindruck, denn es scheint ihm plötzlich eine Notwendigkeit zu sein, auf niveaulose Primitivlinguistik zurück zu greifen.
"Wenigstens habe ich eine, du kleine, dreckige Schwuchtel!" Die Hand, mit der Frank soeben noch meine Arme gehalten hat, ballt sich zur Faust. Er hebt sie. Holt aus. Verharrt. Die Stimmen nebenan werden lauter. Die Truppe ist aufbruchbereit. Und Frank will sich wohl nicht dabei erwischen lassen, wie er den Sohn einer Freundin schlägt. Schade. Das hätte interessant werden können. Vielleicht hätte er mich sogar bewusstlos prügeln können, so viel Wut wie in seiner Körperhaltung gesteckt hat. Das ist schon lange niemandem mehr gelungen. Wirklich bedauernswert.
Frank lässt sich nichts von dem anmerken, was eben passiert ist. Tut so, als haben wir uns nur ein wenig unterhalten. Ich sage nicht ein einziges Wort dazu. Die Anspannung in der Luft fällt niemandem auf. Und sie verebbt im selben Moment, in dem die kleine Truppe das Haus verlässt.
Ich gehe in die Küche, beobachte aus dem Fenster, wie das Taxi um die Ecke biegt. Danach gehe ich duschen. Ausgiebig. Bedeutend länger als sonst. Mir das Gefühl der lauernden Gefahr erneut ins Gedächtnis rufend und mit der Vorstellung, dass es John ist, der mich so schroff anfässt.
Hinterher fühle ich mich noch schmutziger als zuvor, aber auf eine für mich angenehmere Art und Weise. Nicht erleichtert. Eher schwebend. Eine kleine, verdorbene Hülle.
Als sei ich die Figur in einem Spiel, die sich durch das Betätigen kleiner Knöpfe steuern lässt, räume ich das Wohnzimmer und die Küche auf. Öffne Fenster und Türen, entlasse diesen erbärmlichen Gestank in die Nacht. Die Musik ist längst aus, es herrscht nichts als Stille um mich herum. Eine atmosphärische Ruhe, die sich umso bedrückendender auf das auswirkt, was sich in meinem Kopf abspielt. Erst jetzt, in diesem Moment, wo ich mir so schäbig und beschmutzt vorkomme, und während mir mein kleiner Psychoth die wildesten Erniedrigungen in die Ohren flüstert, wird mir bewusst, wie entspannt ich im Vergleich dazu erst gestern mittag noch war. Ich kenne John kaum, weiß nahezu nichts über ihn. Und trotzdem fällt es mir erschreckend leicht, mich ihm zu öffnen. Ihm einen winzigen Einblick in das zu gewähren, was mein innerstes Chaos darstellt. Noch während unseres ersten Gesprächs hat alles in mir rebelliert, als er mir auch nur andeutungsweise zu nahe kam. Und gestern habe ich ihn geküsst. Verflucht! Ich habe ihn geküsst! Sanft und vorsichtig, nahezu schüchtern. Es ging tatsächlich von mir aus. Und mein Psychoth hat kaum darauf reagiert oder gezetert.
Während ich diesen Gedanken folge, mich wie eine im Labyrinth hockende Maus von einem zum anderen vortaste, stelle ich meiner Mum eine Flasche Wasser ans Bett und lege eine Packung Kopfschmerztabletten auf ihren Nachttisch. Ich lasse mich von dem leisen Gefühl in mir mitreißen, werde unvorsichtig. Und erblicke im nächsten Moment mein Spiegelbild. Mist. Ich habe den Spiegelschrank in ihrem Schlafzimmer vergessen. Das, was mir dort entegegen blickt, jagt mir kaltes Blut durch die Adern. Eine hagere, ausgezehrte Gestalt. Blasse Haut. In alle Richtungen zerzauste, schmutzblonde Haare. Abgespannte und entkräftete Augen. Leere Abgründe ins Nichts. Ich sehe aus wie eine wandelnde Leiche. Dabei hatte ich einst noch so etwas wie wert auf mein Äußeres gelegt. Wie lange habe ich schon nicht mehr in einen Spiegel gesehen?
Plötzlich, ohne jegliche Vorwarnung, springt mein kleiner, zuvor nur flüsternder Psychoth aus seiner Deckung und geht in die vollen. Packt alles aus, was er sich scheinbar in den letzten Tagen aufgesparrt hat und bombadiert mich mit meinem Selbsthass.

Wertlos.
Überflüssig.
Niemanden interessiert es.
Du glaubst doch nicht wirklich, dass sich jemals etwas daran ändern wird, oder?
Als ginge es überhaupt irgendjemandem um dich.
Kleine, dreckige Schwuchtel!
Denk dran, was du gelernt hast.
Nur der Schmerz wehrt ewig.
Sieh dich nur an.
Wie du zerfällst, wenn ich dir nicht helfe.
Hässlich.
Vergiss es nicht, Nick.
Du gehörst mir.
Und wirst tun, was ich von dir verlange.

Bevor ich überhaupt realisiere, was geschieht, wird die Nacht von einem schmerzvollen Schrei erfüllt. Dass ich es bin, der ihn ausstößt, würde mich vielleicht erschrecken, wenn ich nicht zu sehr damit beschäftigt wäre, mir die Hände gegen die Ohren zu pressen und so schnell wie möglich vor der grotesken Gestalt im Spiegel zu fliehen. Irgendwie schaffe ich es zurück in mein Zimmer, sacke in einer Ecke zusammen. Es dauert nicht lange, bis meine Stimme zu einem wimmernden Röcheln verebbt. Dennoch nehme ich die Hände nicht runter oder mindere den Druck, den ich auf meine Ohren ausübe. Ich hocke da wie ein Häufchen Elend, abwartend. Bis es nur noch das Blut ist, welches ich durch die Adern rauschen hören kann. Und ich vor lauter Erschöpfung einfach in der gnädigen Umarmung einer Ohnmacht versinke.
Es ist vollkommen egal, was ich mir erhoffe.
Ich stehe schon längst nicht mehr am Rande einer Klippe.
Sondern stürze nur noch tiefer und tiefer in den Abgrund hinein.

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Autor des Artikels Veröffentlicht Aktualisiert Views
Varia-Bel 04.12.2017 14:07 09.12.2017 23:34 6
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