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Der Umzug (Schreibaufgabe) von Tintenkleckser

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Von Tintenkleckser

Der Umzug

(Schreibaufgabe für Januar/Februar/März 2018)


Schon wieder ist es so weit. Wir ziehen um. Mit Sack und Pack geht es jetzt quer durch die Republik, immer der Arbeit nach. Diesmal in das Ruhrgebiet, nach Dortmund.


Ich bin schon gespannt, was ich schönes dort erleben werde. Mal sehen, wie die Dortmunder denn so sind. Wie werden sie sich wohl verhalten, wenn sie auf einen echten Berliner treffen? Ich hoffe, sie verstehen meine Mundart und meinen Witz; wird doch von den Ruhrpöttlern gesagt, dass sie einen ganz anderen Humor haben, wie wir Berliner!


Und wie wird es unseren Kindern ergehen? Pluto (den kennt Ihr schon aus der Geschichte: „Pluto und der Froschkönig“), Ramses und noch auch noch unser Puschel?


Für unseren Hund Pluto wird es ein großes Abenteuer sein, wenn er in Dortmund, einem neuen Revier, neue Gerüche erschnüffeln kann. Für unseren Kater Ramses wird es wohl schwieriger. Er muss sein Revier neu aufbauen, bzw. neu erkämpfen. Denn ich denke nicht, dass die alteingesessenen Kater in Dortmund, den alten Berliner einfach so in ihrer Gemeinschaft aufnehmen werden.


Und Puschel? Nun ja, der ist ja gerade einmal 15 Katerwochen alt. Für ihn wird sowieso alles Neu werden.


Ernsthafte Sorgen mache ich mir nur um meine Frau. Sie hat hier in den letzten sieben Jahren Freundschaften aufgebaut, die nun allein durch die 500 km Entfernung zwischen Dortmund und Berlin, getrennt werden. Es wird für sie also bestimmt schwierig werden. Ich muss mir hier auf jeden Fall etwas einfallen lassen!


Doch zunächst einmal muss ich diesen verdammten Umzug organisieren. Ich habe einmal gerade drei Wochen Zeit dazu. Längeren Urlaub habe ich von meinem Arbeitgeber nicht bekommen. Das muss reichen!

Die Wohnung in Dortmund ist zum Glück so weit schon fertig. Die Wände sind fertig tapeziert, der Bodenbelag gelegt und die bestellte neue Küche ist aufgebaut und funktionstüchtig. Hoffentlich ist alles so, wie es meine Frau gern hätte. Hat mir ja auch eine ganze Stange Geld, Kilometer und Geld gekostet, alles so einrichten zu lassen, wie wir, oder besser gesagt, wie meine Frau es so haben möchte.


Das Umzugsunternehmen hat uns für einen horrenden Preis stabile Umzug Kartons zur Verfügung gestellt. Die stapeln sich jetzt, nicht entfaltet, sondern platt, 1 ½ m hoch in einer Ecke in unserem Flur im Erdgeschoss und stehen dort natürlich mitten im Weg! – Aber wohin sonst damit?


Wir werden wohl das Wohnzimmer im Erdgeschoss dazu nutzen, eine Kartonburg aufzubauen. Dazu müssen wir erst einmal alles im Wohnzimmer so umstellen, das wir auch Platz genug haben.

 

Wie geht es nun weiter? - Der Rahmen für unsere Schreibaufgabe ist gesetzt. Wenn Ihr wollt, ergänzt die Geschichte mit Euren eigenen Erfahrungen. Was kann alles bei solch einem Unternehmen schiefgehen? ...

 

2018/Bodo Podgorski

Seiten: 1
Autor des Artikels Veröffentlicht Aktualisiert Views
Tintenkleckser 13.01.2018 13:35 14.01.2018 17:59 6
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